Beratung an der Dietrich-Bonhoeffer-Realschule

 

 

Ziele

 

Die Beratung unserer Schule hat das Ziel, Schülerinnen und Schüler, Eltern, Lehrerinnen und Lehrer zu unterstützen
  • bei der Analyse der Ursachen für Lern-, Leistungs- und/oder Verhaltensstörungen, die die persönliche Entwicklung der Schülerin bzw. des Schülers oder auch die Zusammenarbeit mit Mitschülerinnen und Mitschülern oder Lehrerinnen und Lehrern beeinträchtigen.
  • neben den Lern-, Förder- und ‚Beratungsangeboten unserer Schule (oder auch anderer Schulen) die Hilfe außerschulischer Beratungsstellen in vollem Umfang wahrzunehmen.
  • gemessen an den individuellen Möglichkeiten, Interessen und speziellen Begabungen der Schülerinnen und Schüler das passende Bildungsangebot (z. B. Förderunterricht, Wahlpflichtfach) an unserer Schule (oder auch an anderen Schulen) zu finden.
  • die Entscheidung treffen zu können für eine geeignete Berufsausbildung bzw. einen weiteren schulischen Ausbildungsgang im Anschluss an die Klasse 10.

 

 

Zuständigkeiten

 

 

Die Beratung wird von allen Lehrkräften der Schule für ihren Bereich wahrgenommen.

 

Erste/r Ansprechpartner/in für Eltern und Schülerinnen und Schüler sind zunächst einmal der Klassenlehrer bzw. die Klassenlehrerin. Sie informieren über kognitive, soziale und emotionale Lern- und Leistungsfortschritte, besondere Begabungen oder auch Schwierigkeiten, geben Hinweise auf mögliche Lernhilfen und Fördermaßnahmen und informieren über Schullaufbahn und Bildungsangebote der Schule. Sie koordinieren die Informationen, Einschätzungen und Maßnahmen aller in der Klasse unterrichtenden Lehrkräfte.

 

Die Fachlehrerinnen und Fachlehrer unterstützen den/die Klassenlehrer/in in ihrer Arbeit und beraten zum Beispiel bei der Wahl des vierten Hauptfaches (siehe Differenzierung) oder bei der Kompensation von Leistungsdefiziten in ihrem Fach oder Fördermöglichkeiten bei besonderen Begabungen.

 

Die Beratung zur Berufswahl ist insbesondere im Politikunterricht vorgesehen und wird von allen Politiklehrern durchgeführt. Die Koordination hat für diesen Bereich Frau Cresswell übernommen. Unterstützt werden die schulischen Maßnahmen durch den zuständigen Berufsberater (Herr Siegfried Pieper).

Für die Beratung zu speziellen Lern- und Verhaltensauffälligkeiten und sonstigen Beeinträchtigungen und Behinderungen des Lernprozesses steht als ausgebildete Beratungslehrerin Frau Blanke zur Verfügung.

 

Beratungsgespräche für Schülerinnen und Schüler dienen in erster Linie dazu, den gegenseitigen Respekt zu fördern und ihre Konfliktfähigkeit zu entwickeln. Dadurch soll das Sozialverhalten insgesamt verbessert werden und letztlich ein störungsfreies Schulleben und insbesondere eine effektive Unterrichtsarbeit ermöglicht werden.

 

Für die Gespräche werden jeweils zu Schuljahrsbeginn feste Sprechzeiten angegeben (Schuljahr 2009/10: mittwochs 3. und 4. Std. und nach Vereinbarung).
 
Wichtige Grundprinzipien der Einzelfallberatung sind, dass ...
  • jedes Gespräch vertraulich ist und alle Informationen der Schweigepflicht unterliegen,
  • soweit es keine eindeutig davon abweichenden Absprachen mit dem Ratsuchenden gibt,
  • das Gespräch am Ergebnis orientiert ist, es werden schriftlich klare Vereinbarungen
  • getroffen, deren Einhaltung in regelmäßigen Abständen überprüft wird
  • die Beratung ein Angebot ist, sie eröffnet Möglichkeiten, trifft aber keine Entscheidungen,
Ein wichtiges Prinzip ist die „Hilfe zur ‚Selbsthilfe“. Ziel der Beratung soll es sein, dass die Betroffenen lernen, mit ihren Problemen selbstständig umzugehen und sie zu lösen.

Neben der Beratung von Schülerinnen und Schülern bieten Frau Abrahams und Frau Streich auch die Beratung der Eltern bei Erziehungs- und Lernproblemen an. Auf Wunsch kann sie diagnostische und therapeutische Hilfe außerschulischer Beratungsstellen vermitteln.

 

Seit Anfang des Kalenderjahres 2009 steht der Diplomsozialpädagoge Wilhelm Rinschen der Schule an zwei Schultagen von jeweils 10.00 bis 13.00 Uhr zur Verfügung. Er unterstützt die Erziehungstätigkeit der Lehrkräfte und steht in enger Kooperation und regelmäßigem Austausch mit der Beratungslehrerin.

 

Diese Einbeziehung der außerschulischen Jugendarbeit ermöglicht so eine ganzheitliche Betrachtungsweise der schulischen Situation. Dadurch eröffnen sich neue Sichtweisen, die in der Beratungssituation die Chance geben, dass Schülern bei ihren Problemen differenzierte Unterstützung angeboten werden kann.

 

Für die Belange der Schülerinnen und Schüler sind die gewählte Schülervertretung und deren Verbindungslehrerin, Frau Bredlich Ansprechpartner.

 

Zurzeit stehen keine zu Streitschlichtern ausgebildeten Schüler und Schülerinnen zur Verfügung. Diese Ausbildung wurde seit 2002 innerhalb einer freiwilligen AG für 8. und 9. Klassen durchgeführt. Sobald Kapazitäten dafür frei werden, soll die Streitschlichter-Ausbildung wieder aufgenommen werden, sodass diese Schüler/innen in der Lage sind, die Konfliktbearbeitung in den fünften und sechsten Klassen zu übernehmen.

 

Natürlich können sich alle am Schulleben Beteiligten mit Fragen und Problemen an die Schulleiterin und den stellvertretenden Schulleiter wenden.
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